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Freiburger Plan-Paten besuchen Lalibela

Von August 2007 bis Ende 2008 haben wir alle Einnahmen unserer Aktionen dem Projekt „Wasser für Lalibela“ zukommen lassen.
Hanne und Werner aus unserer Gruppe haben Lalibela besucht.

Im November 2007 besuchten mein Mann und ich im Rahmen einer Studienreise die Felsenkirchen von Lalibela.Ich war sehr gespannt, denn unsere Aktionsgruppe in Freiburg hatte sich einige Monate zuvor für die Unterstützung des Wasserversorgungsprojektes in Lalibela entschieden.


Plan ist in Lalibela präsent: Schon bevor wir in die Stadt hinauf fuhren, fiel mir ein großes Plan-Schild auf, das ich gleich fotografierte. Leider konnte ich es nicht lesen, da es nur auf amharisch geschrieben war. Oben in der Stadt – sie liegt am Abhang des Berges Abuna – waren weitere Plan-Schilder, z. B. ein Hinweisschild zur „public library“, die auch von Plan unterstützt wird. Die Straße war teilweise aufgerissen, die Arbeiter waren mit weiteren Grabungen beschäftigt und gegenüber von unserem Hotel lag ein Berg von Rohren. Das Planbüro lag zwei Minuten von unserem Hotel entfernt.


Am nächsten Morgen gingen mein Mann und ich vor der Besichtigungstour der Felsenkirchen zum Planbüro und trafen dort den Leiter, Mr Messele. Er freute sich sehr, jemanden aus Deutschland und noch zudem von einer das Projekt unterstützenden Aktionsgruppe zu treffen, und wir verabredeten uns für den Nachmittag nach der Besichtigungstour.

Wir waren beide sehr gespannt. Wir stiegen in den Plan-Jeep und fuhren zu einem Reservoir, das noch im Bau war. Mr Messele erklärte uns, dass es während der dreimonatigen Regenzeit (falls sie auch eintritt!) genügend Wasser in der Stadt gäbe, aber in den restlichen neun Monaten Trockenzeit nur alle drei bis vier Tage! Bei dem Wasserversorgungsprojekt wurde im Tal ein Brunnen gebohrt, in dem Regen- und Grundwasser gesammelt wird. Es wird dann mit Solarenergie hoch gepumpt. Es gibt insgesamt 4 Reservoirs. Wir haben Nr. 3 besichtigt. Er zeigte uns oben auf dem Berg Nr. 4, von wo das Wasser dann in die Stadt mit der eigenen Schwerkraft „hinunterfällt“ in die Verteilerstellen, wo die Frauen und Mädchen es in Plastikkanister oder Tonkrügen holen. Insgesamt profitieren vier „comunities“ von diesem Projekt. Es sollen mehr Verteilerstellen in der Gemeinde eingerichtet werden, so dass die Frauen das Wasser weniger weit schleppen müssen. Wir haben die Wasserholerinnen gesehen, es ist Schwerstarbeit, vor allem wenn diese riesigen Tonkrüge verwendet werden. Die Leute sollen auch einen geringen Obolus für das Wasser bezahlen, damit die Zapfstellen in Ordnung gehalten werden. Außerdem werden Leute geschult, um kleinere Reparaturen selbst durchführen zu können.

Nochmals herzlichen Dank an Mr Messele für seine ausführlichen Erklärungen!

Äthiopien ist das ärmste Land, das wir bisher bereist haben. Wir können nun bei unseren Aktionen den Menschen hier in Freiburg aus eigener Anschauung berichten und ihnen versichern, dass sie für ein sehr wichtiges Projekt spenden. Sauberes Wasser ist eine Voraussetzung für ein gesundes Leben!

Weltgeschichten

Erfahren Sie mehr über unsere Plan-Länder in unserem Blog.

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